ZIRKON

 

zirkon

 

Klasse:

Härte:

6,5 - 7,5 (Tief- bis Hochzirkon)

Dichte:

3,93 - 4,73 (Tief- bis Hochzirkon)

Spaltbarkeit:

undeutlich

Bruch:

muschlig, sehr spröd

Farbe:

farblos, gelb, braun, orange, rot, violett, blau, grün

Glanz:

Glas- bis Diamantglanz

Fluoreszenz:

schwach

 

Herkunft und Merkmale

 

Der Name des Zirkons leitet sich von der alten persischen Bezeichnung "zurgun" ab, was goldfarben bedeutet. Da dieses Mineral ein sehr starkes Feuer hat, wurde dieses schon vor Jahrhunderten als Diamantersatz eingesetzt. Der Zirkon tritt in der Natur neben gelb, rot grün, blau, violett, orange und braun auch farblos auf. Dieses Mineral darf nicht mit dem ebenfals farblosen Zirkonia verwechselt werden da dies ein künstliches Produkt ist.
Früher galt der Zirkon lange Zeit als Talismann.
Heute wird dieses schöne Mineral oft in der Schmuckindustrie verwendet.

 

Hyazinth (Hyacinth)

Gelbe, gelbrote bis rotbraune Zirkon-Varietät.

 

Jargon

Strohgelbe bis nahezu farblose Zirkon-Varietät.

 

Starlit

Blaue Zirkon-Varietät, entstanden durch Brennen anderer Zirkone.

 

Am häufigsten sind in der Natur graubraune und rotbraune Zirkone, farblose sind selten. Durch Brennen von bräunlichen Zirkonen bei Temperaturen zwischen 800 und 1000'C (vorwiegend in den Fundländern Südostasiens) entstehen farblose und blaue Varietäten.

 

Farblose Zirkone gewöhnlich mit Brillantschliff, Farbsteine auch mit Treppenschliff versehen. Synthetische Zirkone nur für wissenschaftliche Zwecke.

 

Vorkommen: Sri Lanka, Birma, Thailand, Tansania, Madagaskar, Russland, Kambodscha, Australien, Brasilien, Norwegen

 

Verwechslungsmöglichkeit mit: Turmalin, Topas, Aquamarin, Chrysoberyll, Hessonit, Vesuvian, Diamant, synth. Spinell, Zirkonia

 

Farblos gebrannter Zirkon wird dem Diamanten als »Matura« (»Matara«)­Diamant untergeschoben.

 

QUELLE: Software "Diamond - Die Gemmologische Datenbank