Lapislazuli

 
Klasse: Gestein
Härte: 5,5
Dichte: 2,50 - 3,00
Spaltbarkeit: undeutlich
Bruch: kleinmuschlig, körnig
Farbe: lasurblau, violett, grünlichblau
Glanz: Glas-bis Fettglanz
Fluoreszenz: stark: weiss, auch orange, kupferfarben
Merkmale und Herkunft
Lapislazuli ist ein sehr begehrter, opaker Schmuckstein. Dieses Gestein besteht aus verschiedenen Mineralien wie Hauyn und Sodalith, die ihm seine sehr begehrte blaue Farbe verleihen. Oft sind auch prozentual unterschiedliche goldglänzende Pyrit-, wie auch weisse Calciteinschlüsse vorhanden die die Farbe und das Aussehen sehr verändern können.
Der Name des Lapislazuli stammte vom arabischen ab, die ihn "lezward" (blauer Stein) nannten. Später wurde diese Bezeichnung im lateinischen zu "lapis lazuli" abgeleitet.
Im Altertum wurden ihm verschiedene heilende Eigenschaften nachgesagt wie z.B. Heilung von Bluterkrankungen, Schlaflosigkeit, Gicht, usw..
Früher wurden häufig auch kunstvolle Gravurarbeiten aus Lapislazuli gefertigt. Heute wird er vor allem zu Schmuckzwecken verwendet.
Gegen starken Druck und hohe Temperaturen, heiße Bäder, Säuren und Seifen empfindlich.
Vorkommen: Afghanistan, Chile, Russland
Verwechslungsmöglichkeit: blauer Jaspis (Swiss-/Deutscher Lapis), Howlith, Sodalith, Lazulith, Azurit, Dumortierit, Magnesit
Deutscher Lapis 
(Synonym: Swiss Lapis) Irreführende Handelsbezeichnung für einen gefärbten Jaspis. Hat keine Pyrit-Einschlüsse.
QUELLE: Software "Diamond - Die Gemmologische Datenbank"
http://www.deutsch.ch/diamond