Opal

 

Klasse: Opal-Gruppe
Härte: 5,5 - 6,5
Dichte: 1,98 - 2,50
Spaltbarkeit: keine
Bruch: muschlig, splittrig, spröd
Farbe: alle Farben, teilweise Opalisieren
Glanz: Glasglanz
Fluoreszenz: weiss, bläulich, grünlich, bräunlich
Herkunft und Merkmale
Bei den Opalen (Name altindisch »Stein«) unterscheiden wir die schillernden Edelopale, die gelbroten Feueropale und die Gemeinen Opale.
Edelopal
Das Besondere an den Edelopalen ist ihr »Opalisieren«, ein regenbogenartiger Schiller, der sich (besonders bei gerundeten Schliffformen) je nach Blickwinkel verändert.
Opal enthält immer Wasser (3-30%). Mit der Zeit kann der Stein sein Wasser verlieren, dadurch rissig werden und sein Opalisieren vermindern. Durch Tränken mit Öl, Walrat oder Wasser scheinen die Risse, allerdings nur vorübergehend, verdeckt. Durch Lagern in feuchter Watte wird Altern verhindert und das Farbenspiel erhöht. Vorsicht beim Fassen! Opal ist gegen Druck und Stoß sowie gegen Kosmetika, Seife und andere Reinigungsmittel empfindlich.
Weisser Opal
Ein Edelopal von weisser oder sonst heller Grundfarbe mit buntem Farbenspiel. Auch Heller Opal genannt.
Schwarzer Opal
Edelopal mit dunkelgrauer, dunkelblauer, dunkelgrüner oder grauschwarzer Grundfarbe. Tiefes Schwarz nur ausnahmsweise. Daher im Handel zuweilen auch zwischen Dunklen und Schwarzen Opalen unterschieden. Schwarze Opale sind seltener als die weißen Opale.
Opal-Matrix (Opalin)
Bandartige Verwachsung oder flitterartige Einlagerung von Edelopal mit bzw. in Muttergestein.
Boulder-Opal
Edelopal mit meist dunklem Untergrund, Farbenspiel und hoher Festigkeit. Vorkommen als Geröll, wo Opal Hohlräume ausfüllt.
Harlekin-Opal
Durchsichtiger bis durchscheinender Edelopal mit wirkungs­vollen segmentartigen Farbmustern. Zählt zu den begehrtesten Opalen.
Jelly-Opal
Bläulichgrauer Edelopal mit geringem Farbenspiel.
Crystal-Opal
Wenige rote Reflexe auf farblosem, gläsernem Untergrund.
Girasol
Fast farbloser, durchsichtiger Edelopal mit bläulichem Lichtschein.