Topas

 

Klasse: Topas
Härte: 8
Dichte: 3,48 - 3,57
Spaltbarkeit: vollkommen
Bruch: muschlig,  uneben
Farbe: farblos, gelb, rotbraun, hellblau, rosenrot, rot, violett, hellgrün
Glanz: Glasglanz
Fluoreszenz: schwach: bräunlich, braungelb, orangegelb
Herkunft und Merkmale
Woher der Name des Topas stammt, ist man nicht ganz sicher. Man vermutet das dieser von einem Fundort namens Zebirget im Roten Meer abstammt der ehemals unter dem Namen Topazos bekannt war. Bei diesem Mineral handelt es sich um einen besonders stark glänzenden Edelstein dessen Reflektion in verschiedenen Farben wahr zu nehmen ist.
In der Antike kannten schon die Römer dieses Mineral. Dazumal glaubte man dass der Topas Anbaufelder vor Hagel bewahren und vor der Pest schützen könne.
Heute wird dieses Mineral vor allem in der Schmuckindustrie verwendet.
Im Smithsonian Institut in Washington kann eine grosse Topassammlung betrachtet werden die insgesammt mehrere tausend Karat schwer ist.
Wegen großer Spaltbarkeit Vorsicht beim Schleifen und Fassen! Glasglanz.
Vorkommen: Brasilien, Mexiko, Russland, Birma, Sri Lanka, Japan, China, Afghanistan, Australien, Namibia
Verwechslungsmöglichkeit mit:  Citrin, Aquamarin, Beryll, Spinell, Turmalin, Zirkon, Saphir, Rubin, Kunzit, Diamant, Chrysoberyll
Da man im Handel die Quarzvarietät Citrin und den gelb gebrannten Amethyst oft als Gold- oder Madeira-Topas bezeichnet, wird zur klaren Unterscheidung der echte Topas von seriösen Händlern Edeltopas genannt.
QUELLE: Software "Diamond - Die Gemmologische Datenbank
http://www.deutsch.ch/diamond